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Fotos vom Auerberg MTB Marathon 2010

Hier einige Impressionen vom Auerberg MTB Marathon vom 09. Mai 2010. Wenn jemand sein Foto in besserer Auflösung haben möchte bitte einfach hier anfragen:  manuel_kloos at gmx.de

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Wie entsteht eine HDR-Aufnahme?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine HDR-Aufnahme zu erstellen. Zum einen gibt es spezielle Kameras, die über einen Bildsensor verfügen, welcher den gesamten Dynamikumfang eines Bildes aufzeichnen kann. Diese Art von Sensor ist derzeit allerdings noch in der Entwicklung.  Vereinzelt gibt es schon Kameras, welche diese Art von Sensor besitzen. Für den ambitionierten Amateur sind diese Kameras jedoch (noch) nicht erschwinglich.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, mit einer herkömmlichen Digitalkamera HDR-Aufnahmen zu erstellen. Einzige Grundvoraussetzung hierfür ist, dass Einstellungen wie Blendenöffnung,  Belichtungszeit und Fokus manuell erfolgen kann. In neueren digitalen Spiegelreflex Kameras (DSLR-Kameras) ist oftmals eine spezielle Image-Bracketing-Funktion integriert. Mit Hilfe dieser Funktion ist es mit wenigen Handgriffen möglich, eine Belichtungsreihe zu erstellen. Hierbei werden im Regelfall 3 Bilder (oder mehr) erstellt. Eines dieser Bilder wird unter-, eines normal- und eines überbelichtet.

Die unterschiedlich langen Belichtungszeiten einer Belichtungsreihe dürfen nur durch die Verschlusszeit erzeugt werden. Eine Veränderung der Blendenöffnung würde zudem eine  Veränderung der Tiefenschärfe zur Folge haben. Auch ein wechselnder Focuspunkt des Objektivs würde dazu führen, dass eine Verrechnung der Bilder zu keinem brauchbaren Ergebnis führen würde.

Diese durch die Belichtungsreihe entstandenen Bilder werden im Anschluss  mit Hilfe eines herkömmlichen PC’s und einer speziellen Software (wie z.B. Photomatix) miteinander verrechnet. Auf Grund der unterschiedlichen Belichtungen und der Verrechnung zu einem Bild wird der Dynamikunfang um ein Vielfaches erhöht.

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Was versteht man unter HDRI?

Unter einem High Dynamic Range Image (HDRI) versteht man ein Bild mit einem großen Dynamikumfang. Ein  HDR-Bild ist eine digitale Fotografie, welche die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu wiedergeben kann.

Ein herkömmliches digitales Bild, das dazu nicht in der Lage ist, wird hingegen als Low Dynamic Range Image oder LDR-Bild bezeichnet.

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360° von der Brücke Neuburg – Wernstein am Inn

Dieses Panorama enstand auf einer Brücke über den Inn, die übrigens Mariensteg heißt wie ich soeben hier gelernt habe. Sie verbindet Deutschland und Österreich, wurde 2006 eröffnet und schafft endlich eine Verbindung zwischen den Orten Neuburg und Wernstein am Inn. Ich schreibe endlich weil man nun endlich mal eine Rundtour mit dem Fahrrad machen kann, also (für die Ortskundigen) z.B. von Neuhaus nach Schärding und dort am Inn entlang bis Wernstein, dann eben über die Brücke und weiter am schönen Fluss wieder bis zum Ausgangspunkt. Ist übrigens ein sehr netter Radwerg dort, vorbei am Naturklettergarten wo sich ab und zu auch Schlangen in den Felsritzen verstecken. Soviel zum Hintergrund. Hier geht es zur 360° Aufnahme.

Wernstein.jpg
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Winterliche Aufnahmen vom Lusen im Bayrischen Wald

Der Arber packt an Rachel bei de Lusen und sitztn aufn Dreisessel.

(Lusen ist im Bayrischen ein Ausdruck für Ohren.) Mündliche Überlieferung, daher Urheber unbekannt.
Lusenklein.jpg

360° Panorama des Lusen

Der Lusen ist mit seinen 1373 nach Arber und Rachel einer der höheren Gipfel im Nationalpark Bayrischer Wald.
Der Aufstieg ist sowohl im Sommer als auch im Winter über den Winterwanderweg möglich. Im Winter geht es mit dem Schlitten auch zügig wieder bergab.

Am Gipfel kann einem der böhmische Wind durch Mark und Bein fahren, zumindest erging es mir so. Als die Panorama Aufnahmen enstanden war es so kalt dass man sogar mit dünnen Handschuhen am Stativkopf festklebte. Also genießt den Ausblick lieber mit der 360° Aufnahme.

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Was ist der Nodalpunkt?

Bei dem Nodalpunkt handelt es sich um den sogannten Knotenpunkt. Vereinfacht gesagt ist der Nodalpunkt der Punkt im Objektiv einer Kamera, an dem das abfotografierte Objekt gespiegelt wird.

Bei der Panoramafotografie spielt dieser Punkt eine enorm wichtige Rolle. Nur wenn die Kamera an dem Nodalpunkt ausgerichtet ist, lassen sich sogenannte Parallaxenfehler vermeiden. Diese Fehler enstehen, wenn 2 Bilder, welche verbunden werden sollen, nicht 100% aufeinander passen.

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Tour zur Tegernseer Hütte

Die Tegernseer Hütte liegt auf 1650 m zwischen Roß- und Buchstein in den Bayrischen Voralpen. Sie ist eine der beeindruckensten Hütten die ich bisher erklommen habe. Man steht dort oben irgendwie über den Dingen.

tegernseerhutte.jpg
Zum interaktiven Panorama

Der Aufstieg im vergangenen Oktober verlieft problemlos, obwohl schon kräftig Schnee lag. Jedoch war der Abstieg eine Klasse für sich.

1.  Wussten wir überhaupt nicht was uns erwartet (auf das Wissen eines Bekannten verlassend, der eigentlich auch überhaupt keine Ahnung hatte!)

2. Waren wir für diese Tour eigentlich zu spät dran und es war fast dunkel als wir schließlich unten waren.

3. Hatten wir einen Hund dabei der zwar ziemlich geländegängig war aber vor 1,5m hohen Felsabsätzen dann doch umgedreht hat.

Es lief darauf hinaus dass wir uns am Stahlseil hinuntergehangelt haben, was eigentlich gut ging. Nur unsere Begleitung mit Hund, bzw. hauptsächlich der Hund war sehr amüsant anzusehen. Wir haben kurz diskutiert ob man ihn nicht in den Rucksack stecken könnte, aber dazu war er doch zu groß. Also wurde ihm zu seinem Glück geholfen und er stellenweise einarmig eine Etage nach unten weitergereicht. He ho, da musste er durch.

Insgesamt ist die Tour eine absolute Traumtour, aber ich würde sie nächstes Mal wohl ohne Hund gehen.

Zum Panorama

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Wie genau enstehen eigentlich Panoramaufnahmen?

Die Panoramaaufnahmen werden mittels einer handelsüblichen Digitalkamera angefertigt. Um die Aufnahme zu erstellen, ist allerdings ein spezieller Stativkopf, ein sogenannter Nodalpunktadapter, notwendig. Mit diesem Adapter wird die Kamera am Nodalpunkt ausgerichtet.

Mit diesem Nodalpunktadapter in Verbindung mit einem speziellen Drehteller werden dann, abhängig vom verwendeten Objektiv, zwischen 5 und 32 Einzelbilder gefertigt.

Diese erstellten Einzelbilder werden im Anschluss digital bearbeitet, mit einer speziellen Software verrechnet und zu einem 180 x 360 – Grad Panorama zusammengefügt.

Für eine interaktive Darstellung wird diese zunächst noch flache Panoramaaufnahme dann in eine Flash-Anwendnung (bei Bedarf alternativ auch in Quicktime oder Java) umgewandelt. Diese kann dann in jede Internetseite integriert werden.

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