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FAQs

Wie enstehen eigentlich Panoramaufnahmen?

Die Panoramaaufnahmen werden mittels einer handelsüblichen Digitalkamera angefertigt. Um die Aufnahme zu erstellen, ist allerdings ein spezieller Stativkopf, ein sogenannter Nodalpunktadapter, notwendig. Mit diesem Adapter wird die Kamera am Nodalpunkt ausgerichtet.

Mit diesem Nodalpunktadapter in Verbindung mit einem speziellen Drehteller werden dann, abhängig vom verwendeten Objektiv, zwischen 5 und 32 Einzelbilder gefertigt.

Diese erstellten Einzelbilder werden im Anschluss digital bearbeitet, mit einer speziellen Software verrechnet und zu einem 180 x 360 – Grad Panorama zusammengefügt.

Für eine interaktive Darstellung wird diese zunächst noch flache Panoramaaufnahme dann in eine Flash-Anwendnung (bei Bedarf alternativ auch in Quicktime oder Java) umgewandelt. Diese kann dann in jede Internetseite integriert werden.

Was ist der Nodelpunkt?

Bei dem Nodalpunkt handelt es sich um den sogannten Knotenpunkt. Vereinfacht gesagt ist der Nodalpunkt der Punkt im Objektiv einer Kamera, an dem das abfotografierte Objekt gespiegelt wird.

Bei der Panoramafotografie spielt dieser Punkt eine enorm wichtige Rolle. Nur wenn die Kamera an dem Nodalpunkt ausgerichtet ist, lassen sich sogenannte Parallaxenfehler vermeiden. Diese Fehler enstehen, wenn 2 Bilder, welche verbunden werden sollen, nicht 100% aufeinander passen.

Was versteht man unter HDRI?

Unter einem High Dynamic Range Image (HDRI) versteht man ein Bild mit einem großen Dynamikumfang. Ein HDR-Bild ist eine digitale Fotografie, welche die in der Natur vorkommenden großen Helligkeitsunterschiede detailgetreu wiedergeben kann.

Ein herkömmliches digitales Bild, das dazu nicht in der Lage ist, wird hingegen als Low Dynamic Range Image oder LDR-Bild bezeichnet.

Wie entsteht eine HDR-Aufnahme?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine HDR-Aufnahme zu erstellen. Zum einen gibt es spezielle Kameras, die über einen Bildsensor verfügen, welcher den gesamten Dynamikumfang eines Bildes aufzeichnen kann. Diese Art von Sensor ist derzeit allerdings noch in der Entwicklung.  Vereinzelt gibt es schon Kameras, welche diese Art von Sensor besitzen. Für den ambitionierten Amateur sind diese Kameras jedoch (noch) nicht erschwinglich.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, mit einer herkömmlichen Digitalkamera HDR-Aufnahmen zu erstellen. Einzige Grundvoraussetzung hierfür ist, dass Einstellungen wie Blendenöffnung,  Belichtungszeit und Fokus manuell erfolgen kann. In neueren digitalen Spiegelreflex Kameras (DSLR-Kameras) ist oftmals eine spezielle Image-Bracketing-Funktion integriert. Mit Hilfe dieser Funktion ist es mit wenigen Handgriffen möglich, eine Belichtungsreihe zu erstellen. Hierbei werden im Regelfall 3 Bilder (oder mehr) erstellt. Eines dieser Bilder wird unter-, eines normal- und eines überbelichtet.

Die unterschiedlich langen Belichtungszeiten einer Belichtungsreihe dürfen nur durch die Verschlusszeit erzeugt werden. Eine Veränderung der Blendenöffnung würde zudem eine  Veränderung der Tiefenschärfe zur Folge haben. Auch ein wechselnder Focuspunkt des Objektivs würde dazu führen, dass eine Verrechnung der Bilder zu keinem brauchbaren Ergebnis führen würde.

Diese durch die Belichtungsreihe entstandenen Bilder werden im Anschluss  mit Hilfe eines herkömmlichen PC’s und einer speziellen Software (wie z.B. Photomatix) miteinander verrechnet. Auf Grund der unterschiedlichen Belichtungen und der Verrechnung zu einem Bild wird der Dynamikunfang um ein Vielfaches erhöht.