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Wie entsteht eine HDR-Aufnahme?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine HDR-Aufnahme zu erstellen. Zum einen gibt es spezielle Kameras, die über einen Bildsensor verfügen, welcher den gesamten Dynamikumfang eines Bildes aufzeichnen kann. Diese Art von Sensor ist derzeit allerdings noch in der Entwicklung.  Vereinzelt gibt es schon Kameras, welche diese Art von Sensor besitzen. Für den ambitionierten Amateur sind diese Kameras jedoch (noch) nicht erschwinglich.

Zum anderen besteht die Möglichkeit, mit einer herkömmlichen Digitalkamera HDR-Aufnahmen zu erstellen. Einzige Grundvoraussetzung hierfür ist, dass Einstellungen wie Blendenöffnung,  Belichtungszeit und Fokus manuell erfolgen kann. In neueren digitalen Spiegelreflex Kameras (DSLR-Kameras) ist oftmals eine spezielle Image-Bracketing-Funktion integriert. Mit Hilfe dieser Funktion ist es mit wenigen Handgriffen möglich, eine Belichtungsreihe zu erstellen. Hierbei werden im Regelfall 3 Bilder (oder mehr) erstellt. Eines dieser Bilder wird unter-, eines normal- und eines überbelichtet.

Die unterschiedlich langen Belichtungszeiten einer Belichtungsreihe dürfen nur durch die Verschlusszeit erzeugt werden. Eine Veränderung der Blendenöffnung würde zudem eine  Veränderung der Tiefenschärfe zur Folge haben. Auch ein wechselnder Focuspunkt des Objektivs würde dazu führen, dass eine Verrechnung der Bilder zu keinem brauchbaren Ergebnis führen würde.

Diese durch die Belichtungsreihe entstandenen Bilder werden im Anschluss  mit Hilfe eines herkömmlichen PC’s und einer speziellen Software (wie z.B. Photomatix) miteinander verrechnet. Auf Grund der unterschiedlichen Belichtungen und der Verrechnung zu einem Bild wird der Dynamikunfang um ein Vielfaches erhöht.

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